Über Kondolenzfotos und das Warten

Letzte Woche postete ich eine Zeichnung auf Instagram, mit den Worten: „Auf irgendetwas wartet man ja immer. Aber manchmal ist es etwas wirklich Wichtiges, und dann wird das Warten zu einer Belastung.“

Warten - Zeichnung, Mandy Tabatt

Warten – Zeichnung, Mandy Tabatt

Es dauerte nicht lange, und die ersten Mitmenschen fragten nach. Worauf ich denn warte, ob etwas passiert sei?

Ich versprach, darüber zu schreiben, denn es ging tatsächlich um etwas Wichtiges.

Auf meiner Info-Seite zum Thema Fotoretusche könnt Ihr lesen, daß ich auch Kondolenzfotos bearbeite. Diese Bilder bedeuten mir sehr viel, und ich weiß um ihre Bedeutung für die Hinterbliebenen.

Die Bearbeitung ist oftmals recht aufwändig, da oftmals nur ein Schnappschuss oder ein alter Fotoabzug vorhanden ist.

Doch damit nicht genug: Fast immer ist es auch eine recht zeitkritische Arbeit. Hab ich das Bild erst einmal fertig, muß es in der Regel ja auch noch ausgedruckt oder ausbelichtet, vielleicht auch noch gerahmt werden. Hier arbeite ich mit einem fantastischen Fotolabor zusammen, um Produkte in Museumsqualität anbieten zu können. Gut‘ Ding will Weile haben – klingt nach einer Binsenweisheit, ist aber so.

Hinzu kommt dann noch der Postweg, auch hier kann es durchaus spannender werden, als mir manchmal lieb ist.

Da ich in jedes meiner Projekte sehr viel Energie stecke, kann es durchaus passieren, daß mich das sehr, sehr beschäftigt, und ja – auch belastet, wenn es einmal so knapp wird wie letzte Woche.

Zum Glück war das Bild dann aber doch noch rechtzeitig zur Trauerfeier angekommen…

 

Ihr habt Fragen zum Thema „Kondolenzfoto“ oder allgemein zur Fotoretusche? Stellt sie gerne hier unten in den Kommentaren oder verwendet das Kontaktformular

 

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