Digitale Foto-Restauration

Digitale Fotorestauration

Fotos sind aus unserer heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Man hat das Gefühl, es gäbe nichts, was noch nicht fotografiert worden wäre. Das sah vor noch gar nicht allzu langer Zeit ganz anders aus – da war die Zahl der möglichen Fotos begrenzt, da überlegte man sich ganz genau, ob man den Auslöser betätigte oder nicht. War der Film dann voll, und hatte man keinen weiteren mit, dann konnte eben kein weiteres Bild gemacht werden. Das macht die Bilder, die wir aus dieser Zeit haben, um so wertvoller.

Manch ein Bild wird so sehr geliebt, daß man es am liebsten immer bei sich tragen möchte – das Foto von den eigenen Kindern, aufgenommen an einem Tag, an den man gerne zurückdenkt. Es wird zurechtgeschnitten bis auf Paßbildgröße und von nun an in der Brieftasche – oder heute im Handy-Etui – mit sich getragen.

Doch was, wenn dieses Bild immer mehr Knicke bekommt, seine Farben verblassen, und man es doch eigentlich so gerne ganz groß und gerahmt an die Wohnzimmerwand hängen möchte?

Dann kommt die Fotorestauration ins Spiel. Mehrere Schritte sind dafür nötig, und immer ist es abhängig vom Zustand des Originals und den Vorstellungen und Wünschen seines Besitzers. Einmal ist es ein Schwarzweißfoto, das noch einwandfrei ist, aber koloriert werden soll, ein andermal ein altes, fleckiges Foto mit Rissen oder gar abgerissenen Teilen, welches rekonstruiert, aber sein altehrwürdiges Aussehen behalten soll.

Und wenn dann aus dem kleinen Fotoausschnitt aus der Brieftasche ein teilweise rekonstruiertes (da ja Bildteile fehlten) ein schwarzweißer Baryta*-Druck in A4-Größe geworden ist und mir die Mama der beiden darauf abgebildeten Kinder (die heute längst erwachsen sind) freudig sagt, daß das Bild bereits an der Wand hängt – dann wird mir einmal mehr bewußt, wie wertvoll solche Erinnerungen für uns alle sind.

 

 

*Baryta-Druck: FineArt Baryta ist ein Papier, das in Farbdichte, Tonwertumfang und Bildschärfe Maßstäbe setzt und insbesondere bei Schwarz-Weiß-Drucken mit extrem hoher Dichte und feinsten Grauabstufungen begeistert. Die Verwendung von Bariumsulfat in der Beschichtung sorgt für den typisch reflektierenden Glanz, der dieses Papier zu einer echten Alternative zum traditionellen Barytpapier aus dem analogen Labor macht.

Für von mir restaurierte Bilder empfehle ich den Druck auf einem hochwertigen Fine Art Papier oder die Ausbelichtung auf Silberhalogenidpapier.

 

Anfragen für digitale Foto-Restaurationen können über mein Kontaktformular gestellt werden. Nach Sicht des Originals erstelle ich einen unverbindlichen Kostenvoranschlag.

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